Die jüdische Gemeinde Laupheim und ihre Zerstörung

Biografische Abrisse ihrer Mitglieder nach dem Stand von 1933
 
The Jewish Community of Laupheim and its Annihilation

Biographical outlines of its members
 up to 1933

Zur Homepage der Gesellschaft für Geschichte und Gedenken e.V.
Deutsch English

 

Redaktion und Herausgabe: Dr. Antje Köhlerschmidt und Karl Neidlinger

Erstellt von einer Arbeitsgruppe der

Gesellschaft für Geschichte und Gedenken e. V., Laupheim“.

Satz und Umschlaggestaltung: Bruno Magg, Hüttisheim. Online Bearbeitung: Michael Schick

Druck: Geiselmann Printkommunikation GmbH, Laupheim.

Auflage: 800 Expl. / 100 Expl. 2013  ISBN 978-3-00-025702-5

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Vielen Dank an die Übersetzer und Lektoren:

Many thanks to the translators and lecturers:

Brigitte Barth - Heilbronn / Germany

Susann Beckenbach - Heilbronn / Germany

Dr. Dorothée Behr - Magdeburg / Germany

Audrey Cope - Qualicum Beach / Canada

Dr. Robynne Flynn-Diez B.A., M.A. Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg,

Institut für Übersetzen und Dolmetschen Englischabteilung, with the students:

Anita Ahmadpour Dilara Akintürk Domenico Aloisio Valentina Antoniadou
Julien Appler Aylin Ariguel Beyza Arslan Lorena Barth
Johanna Becker Katharina Beier Alina Blankenstein Margret Bodmann
Maria B. Caballero Gahete Huesniye Coşkun Assia-Sophie Cheurfi Annika Claas
Sarah Devin Bopha Duong Nicole Eigenmann Aylin Evin
Adrian Fernandez Marie-Kristin Fischer Helena Fischer Vanessa Franz
Florine Fourneau Camille Green-Philippe Milena Gruen Marie Gross
Fabiola Hack Lena Haupt Paulina Hausmann Dominic Häusler
Sarah Hieber Nadine Höfer Milen Ido Anja Jetter
Simon Jönsson Elisa von Karchowski Theresa Klecker Hannah Kehl
Stella-Elisa Kirst Sina Kirwel Lea Kissel Leonie Kohlhepp
Andrea Kraemer Anna Krogmann Katharina Kühner Rozalina Kurteva
Stefanie Lang Peio Gomez Larrambe Franziska Lenth Beatrice Leuschner
Elena Martens Aline Meiser Ellise Meyer Franziska Mohr
Minou Moschtaghi Maja Mrakovčić Tobias Mrozek Annika Müller
Victor Nölke Da Hye Oh Katja Ottersbach Stina Ott
Hi-Jung Park Maria-Diana Paius Patricia Pienski Sarah Piepkorn
Lilla Pinter Elena Pozzoni Christine Reichert Cristina Roth
Ramona Rogg David Runda Sarah Saada Jasmin Sauerland
Marco Savino Annalena Schächinger Lisa Schartner Jennifer Schocker
Lea Schweizer Denitsa Serafimova Margarita Sonnenberg Katja Sonnen
Babett Spiczak Sheila Strazzeri  Salma Tarmoussi Anja Tremmel
Aleksandra Tyflewska Pamela Vasileva Luisa Van der Vorst Melany Vogel
Luisa Wassermann Sandra Wetzel Büsra Yürür Nazanin Zoroofchi
       

Markus Ganser - Heidelberg / Germany

Ernie Hunter - Brooklands / England

Anastasia Konovalova - Nürtingen / Germany

Sarah Ann Minge - Nussloch / Germany

Maja Mrahovcic - Schemmerberg / Gemany

Richard D. Oppenheimer - Venice Florida / USA

Renee Remy - M.A. Deutsche Linguistik,  

Fremdspracheninstitut der Landeshauptstadt München, with the students:

Danil Vishniakov Judith Dasch Christoph Huber Jonas Sappelt
Daniela Schrauth Claudia Altmann Martin Stadler Mike Bingold
Laura Beach Jennifer Bligh    
       

Wolfgang Reich - Gelsenkirchen / Germany

Natalie Robinson - Laupheim / Germany

Peter Ritz - Eislingen / Germany

Ben Schwalb - München / Germany

Dr. Yitzhak Heinrich Steiner - Re´Ut / Israel

Clara Steiner-Jay - Portland Oregon / USA

Ursula Volwiler - Seattle / USA

Janet Weiss - Mietingen / Germany

 

Übersetzung des Gedenkbuches

Das 600 Seiten umfassende Gedenkbuch "Die jüdische Gemeinde Laupheim und ihre Zerstörung" wurde im Jahr 2008 mit einer Auflage von 800 Exemplaren veröffentlicht. Aufgrund der sehr großen Nachfrage war es bereits 2012 ausverkauft.

Die Gesellschaft für Geschichte und Gedenken e.V.(GGG) als Herausgeber beschloss deshalb 2013, eine zweite Auflage zu drucken, sodass das Werk nun wieder über den Buchhandel und die GGG erhältlich ist.

Seit Frühjahr 2014 ist das Gedenkbuch auch zugänglich über die Internetseite 

www.gedenk-buch.de oder www.gedenkbuch-laupheim.de .

Über eine Auswahlseite kann der Inhalt aller 100 Kapitel eingesehen werden. Die online- Fassung ist mit der gedruckten Fassung identisch.

Zugleich ist damit begonnen worden, das Gedenkbuch ins Englische zu übersetzen, um den Nachkommen der ehemaligen jüdischen Gemeinde Laupheims, die die Sprache ihrer Vorfahren nicht mehr beherrschen, bei der Suche nach ihren Wurzeln zu helfen. Besonders die Enkel- und Urenkelgeneration der Emigranten und der Holocaust-Überlebenden sucht wieder den Kontakt zu den Orten der Vorfahren; ausgelöst durch diese Suche kommt es dann oft zu Besuchen und neuen menschlichen Begegnungen in den Städten, in denen ihre Familien vor der Zerstörung der jüdischen Gemeinden gelebt hatten.

Die Übersetzung des Gedenkbuchs ins Englische ist derzeit im Aufbau; Kapitelüberschriften und Layout sind bereits in Englisch eingestellt.

Der Stand der Übersetzungsarbeiten kann laufend mitverfolgt werden. Fertig übersetzte Berichte sind auf der Auswahlseite mit der englischen Flagge, Texte in Bearbeitung mit einem Baustellensymbol gekennzeichnet, Texte ohne Symbol warten noch auf  Übersetzer.

Über den Button "Organisation" kann eine PDF-Liste aufgerufen werden, in der der Stand der Bearbeitung mit Farben gekennzeichnet und mit dem Namen des Übersetzers versehen ist.

Um die Kongruenz der Begriffe aus den einzelnen Artikeln zu gewährleisten, erfolgt später ein abschließendes Lektorat aller Texte, sowie eine kapitelübergreifende Verlinkung der einzelnen Personen, Orte und Begriffe.

Die Übersetzer sind i.d.R. Muttersprachler oder Fachleute mit sehr profunden Kenntnissen der englischen Sprache. Es handelt sich meist um Studierenden der Übersetzungswissenschaft der Universität Heidelberg und des Fremdspracheninstitut der Landeshauptstadt München, die die Übersetzungen im Rahmen von Seminararbeiten durchführen. Darüber hinaus arbeiten auch Laupheimer, die im englischsprachigen Ausland wohnen, mit hohem Engagement an einzelnen Kapiteln mit, im Bewusstsein, damit der gemeinsamen Geschichte von  Christen und Juden in Laupheim einen bleibenden Dienst zu erweisen.

Die GGG ist sehr dankbar für diese ausschließlich ehrenamtliche Unterstützung und hofft, mithilfe weiterer Mitarbeiter das gesamte Gedenkbuch bald in englischer Sprache einer möglichst großen Öffentlichkeit in digitaler Form anbieten zu können.

 

Laupheim, im April 2015

Michael Schick

(Gesellschaft für Geschichte und Gedenken e.V.)


Bilder und Pressebericht zum Ausflug der Übersetzer am 10. Juni 2015

Bilder zum 2. Ausflug der Übersetzer am 29. Juni 2016

 

Gruppenmeinung zur Übersetzung des Gedenkbuchs

Es gibt mehrere Gründe, warum wir uns für diesen Kurs entschieden haben. Zuerst einmal unterschied sich der Inhalt stark von den übrigen Kursen. Während andere Übersetzungskurse lediglich theoretische Aspekte des Übersetzens behandeln, standen wir hier vor einer eher praktischen Herausforderung. Wir hatten nicht nur einen Übersetzungsauftrag der Gesellschaft für Geschichte und Gedenken e. V., Laupheim erhalten, sodass unsere Übersetzungen in einem Buch abgedruckt würden. Vielmehr standen wir vor der Aufgabe, Biographien zu übersetzen, die in erster Linie an die Kinder und Enkel der Betroffenen gerichtet waren. Unsere Übersetzungen waren für bestimmte Personen tatsächlich von Bedeutung. Die Nachfahren jener Juden waren hauptsächlich nach Amerika ausgewandert, was zur Folge hat, dass sie der deutschen Sprache nicht mehr mächtig sind. Mit dem Anspruch, den deutschen Ausgangstext für die Nachfahren so akkurat, detailliert und wortgetreu wie möglich zu übersetzen, haben wir uns in unseren Gruppen zusammengesetzt und versucht, das Leben der in dem Gedenkbuch aufgeführten Personen ins Englische zu übersetzen.

Einer der Höhepunkte des Kurses war sicherlich unser Besuch in Laupheim. Nach einem wahrlich herzlichen Empfang durch Herrn Schick von der Gesellschaft für Geschichte und Gedenken e.V., Laupheim und einigen Worten vonseiten des Bürgermeisters begaben wir uns auf Entdeckungstour durch Laupheim. Wir begannen mit dem Lämmle-Kino und einem Film über die Gründung der Universal Studios. Die Führung durch das Schloss und Museum war für uns äußerst aufschlussreich, da wir dadurch tiefere Einblicke in die Geschichte und das Leben der Juden in Laupheim gewinnen konnten. So erhielten wir zum Beispiel wichtige Informationen, die uns bei der Übersetzung sehr nützlich waren und die wir gleich in unseren Text einarbeiten konnten. Auch der jüdische Friedhof, auf dem wir die Gräber derjenigen Personen fanden, deren Biographien wir übersetzt haben, war ein beeindruckendes Erlebnis.

Alles in allem war das Übersetzen dieser Biographien eine bereichernde Erfahrung, vor allem aufgrund der effizienten und harmonischen Zusammenarbeit innerhalb unserer Gruppe.

Quelle: http://www.uni-heidelberg.de/md/sued/seminar/abteilungen/englisch/laupheim_2.pdf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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